Über das naturwissenschaftliche Profil
In diesem Profil wird besonderer Wert darauf gelegt, dass die Kinder lernen, alltägliche Sichtweisen mit naturwissenschaftlichen Phänomenen zu verknüpfen. Innerhalb der einzelnen Teilwissenschaften wie Biologie, Physik und Chemie ergeben sich immer wieder umfassende Berührungspunkte, aber auch zu anderen Fächern wie Sport und Technik. Experimentieren, Mikroskopieren, Protokollieren und Forschen sind nur einige der typischen naturwissenschaftlichen Arbeitsweisen, die dabei eine bedeutende Rolle spielen. Die Beobachtung von Naturphänomenen in den Bereichen Astronomie, Klima, Wetterstation, Gewässer, Elektronik, Energie u.a. bietet die Möglichkeit, die Natur aktiv zu erleben und naturwissenschaftliche Fragestellungen zu beantworten. Diese vertiefte naturwissenschaftliche Grundbildung

 

  • ist eine ausgezeichnete Vorbereitung auf das im Beruf immer wichtiger werdende „lebenslange“ Lernen,
  • fördert die Teamfähigkeit,
  • ist eine hervorragende Methodenschulung zur Dokumentation und Präsentation von Projekten,
  • erhöht die Sprachkompetenz durch den sorgsamen und sachgerechten Umgang mit Sprache.

In unserer modernen Industrie-, Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft kann auf eine anspruchsvolle naturwissenschaftliche Grundbildung als Teil der Allgemeinbildung nicht verzichtet werden. Das Einsteinprofil stärkt das Interesse von Kindern und Jugendlichen für naturwissenschaftliche Fragestellungen und Phänomene, damit sich der dringend benötigte Nachwuchs für mathematisch-naturwissenschaftliche und ingenieurwissenschaftliche Berufe entwickeln kann. So manch ein kleiner Entdecker wird der Ingenieur oder Techniker der Zukunft.

Foto: Chemie-Verbände BW