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Vom 06.02. – 08.02.2015 waren Jessica Klaus und Alexander Schnatow beim Landesschülertreffen für SOR-Schulen (Schule ohne Rassismus) in NRW.
Hier ist der Bericht von Jessica über ihre Erfahrungen:

Wir besuchten Seminare zum Thema „Gender und Sexismus“, „Liebe kennt keine Grenzen“ und „Antimuslimischer Rassismus“. In dem ersten Seminar haben wir zunächst überlegt, wo Sexismus vorkommt, da kann man nur sagen: fast überall. Danach haben wir überlegt, was Gender ist. Da kann man sagen, das gefühlte Geschlecht stimmt nicht mit dem biologischen überein oder liegt zwischen männlich und weiblich. Da ist uns aufgefallen, dass auf diese Menschen kaum Rücksicht genommen wird. So haben wir in einer Gruppe aus 15 Jugendlichen überlegt, wie man den Betroffenen helfen kann.
Im nächsten Seminar „Antimuslimischer Rassismus“ haben wir viel über den Islam geredet. Denn nur wenn man informiert ist, kann man die Gruppe besser verstehen und entdeckt Gemeinsamkeiten. Rassismus entsteht, wenn man unwissend ist und vor etwas Angst hat. Ich fand es sehr interessant.
Dann gab es noch das Seminar „Liebe kennt keine Grenzen“. Dieses Seminar haben zwei von SchLAu gegeben (Schwul-Lesbische Aufklärung). Bei SchLAu arbeiten ehrenamtlich Leute, die ihre Erfahrungen teilen wollen. Es sind selbst Betroffene, die offen alle Fragen beantworten. In diesem Fall haben sie über ihre Sexualität geredet.
Am nächsten Tag haben wir uns mit anderen ausgetauscht und gemeinsam Ideen für Aktionen gesammelt.
Wir haben viel von den Seminaren mitgenommen, um es an unsere Schule zu bringen. Denn dieses Jahr sind es 20 Jahre ,, „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Zu diesem Anlass wollen wir etwas Besonderes machen. Denn wir sind eine der ältesten SOR-Schulen in NRW und wollen dem Titel auch gerecht werden.