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Der Autor Sascha Bisley aus Dortmund hat heute im Forum unserer Schule vor Schülerinnen und Schülern der 10. bis 13. Jahrgänge aus seiner Autobiografie „Zurück aus der Hölle“ gelesen.
In seinem Buch beschreibt er, wie es vor rund 20 Jahren zu dem Gewaltakt gegenüber einem Obdachlosen kommen konnte, an dessen Folgen das Opfer schließlich Jahre später verstorben war.
Aber auch der Weg seiner Läuterung und der weitere Umgang mit seiner Schuld ist Gegenstand der Autobiografie, aus der Bisley bereits an etlichen weiteren Schulen Deutschlands gelesen hat.
„Die Schuld ist noch da, sie wird auch bleiben. Die Wirkung auf mich wandelt sich allerdings. Was mich vorher lähmte, mich depressiv und antriebslos machte, entwickelte sich nun zu einer Art Motor. Die bestätigenden Worte der Jungs und Mädchen in den Schulen, die Dankbarkeit der Lehrer und der Zuspruch durch Studenten, Dozenten, Polizisten und Häftlinge veränderten mein Leben.
Ich kann etwas bewegen, ich kann Menschen aufklären und anderen diese Scheiße, die ich erlebt habe, ersparen.“
So beschreibt er in seinem Schlusskapitel Wirkung und Motivation seiner Lesungen und seiner Arbeit mit gefährdeten Jugendlichen.
Im Anschluss an die Lesung hatten die Schüler Gelegenheit, Fragen an Sascha Bisley zu stellen, die er bereitwillig und offen beantwortete.