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Fotos: Volker Krieger
Bericht: Tristan Ebbers (Jg. 11)

Am Freitag den 31.03.17 fand eine Podiumsdiskussion zur Landtagswahl NRW am 14.Mai 2017 statt. Dazu waren die Parteien SPD mit Herrn Schmeltzer, B’90/Grüne mit Frau Küpper , CDU mit Herrn Pufke, die Piraten mit Herrn Paul , die FDP mit Frau Jücker, die Linke mit Herrn Gabriel und die AfD mit Herrn Schild eingeladen.
Die SchülerInnen der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen und der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Lünen sammelten in den Wochen vor der Podiumsdiskussion politisch interessante Fragen. Diese Fragen sortierten und bearbeiteten Herr Thöne (KKG), Herr Hoselmann (GSG), Isaak Jürgens (GSG), Robin Pyka (KKG) und Tristan Ebbers (KKG) und wählten schließlich die interessantesten Fragen aus, welche in der Podiumsdiskussion gestellt werden sollten.
Die Kommunikation der drei Schüler, welche auch die Moderatoren der Podiumsdiskussion waren, und der Lehrer, die diese Veranstaltung größtenteils mit den Schülern organisierten, verlief sehr gut und war so etwas wie eine Generalprobe für die Bundestagswahl im September, wozu die Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen eine Podiumsdiskussion zusammen mit der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule Lünen veranstalten wird.
Einen Tag vor der Veranstaltung wurden von einer unbekannten Person Flugblätter an der GSG und in der Mensa der KKG, sowie an die Haupteingänge gekleistert. Dieses Schreiben richtete sich ohne Absender an die KKG und GSG, worin stand, dass es nicht akzeptabel sei, eine rechtsradikale Partei einzuladen. Doch dazu ist anzumerken, dass jeder das Recht hat, seine Partei vorzustellen, und dies hat nichts mit Rechtsradikalismus zu tun o.ä.
Die PolitikerInnen erschienen größtenteils pünktlich zur Veranstaltung und die Moderatoren erklärten folgende Regeln für die Politiker und Schüler aus den Oberstufen der beiden Gesamtschulen: Zwei Minuten Redezeit pro Runde für jede Person und respektabler Umgang wurde gefordert. Damit dies eingehalten wurde, gab es eine Stoppuhr und Rassismusbeauftragte, die bei rassistischen Äußerungen o.ä.eine rote Karte heben sollten.
Daraufhin stellten sich die PolitikerInnen vor und es ging zur ersten Fragerunde, welche sich auf das Thema (Schul-) Bildung bezog. Als zweite Runde stand eine Frage zur Flüchtlingspolitik auf dem Zettel, zu der sich die Gemüter anstichelten und die Diskussion spannend wurde. Dies wurde durch kritische (Zuschauer-) Fragen weiter angeheizt, und es blieb bei dem angeheizten Level, sodass von außerhalb nicht eingegriffen werden musste, bis auf ein paar Hinweisen, den anderen aussprechen zu lassen.
Beim Thema Innere Sicherheit beruhigte sich die Lage wieder etwas und es wurden politisch wichtige und interessante Fragen gestellt, wobei es spannend war zuzuhören. Die Fragerunden zum Thema Arbeitsmarkt, Sozialpolitik und Energie/Umwelt verliefen ebenfalls ruhig, bis auf ein paar typische Anspielungen oder Meinungsverschiedenheiten, die aber sachlich und ruhig diskutiert wurden.
Zum Schluss der ganzen Veranstaltung durfte jeder nocheinmal Stellung beziehen und kurz und knapp deutlich machen, warum man die jeweilige Partei wählen sollte.
Das Fazit der Podiumsdiskussion ist, dass es eine spannende Diskussion war mit themendeckenden Fragen und ein paar Sticheleien, welche die Diskussion sehr spannend machten. Die Moderatoren Tristan Ebbers, Isaak Jürgens und Robin Pyka freuen sich auf die Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl im September an der Geschwister-Scholl-Gesamtschule, auf die Zusammenarbeit zwischen der KKG und der GSG bei solchen Veranstaltungen und darüber, dass die Podiumsdiskussion so gut verlief.

Tristan Ebbers (Jg. 11)