Der Weltladen

Willkommen im fairen Handel

weltladenSeit September 2010 gibt es an der KKG einen Weltladen.

Hier verkaufen Schülerinnen und Schüler fair gehandelte Waren an ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, an das Kollegium und bei Sprechtagen oder besonderen Ereignissen auch an Eltern und Besucher.

Der Weltladen ist regelmäßig geöffnet in allen großen Pausen (Mo-Fr) und montags, mittwochs und donnerstags in den Mittagspausen.
Das Sortiment umfasst neben Kaffee und Schokolade auch Süßigkeiten, Knabbereien und schöne Accessoires.

Der Weltladen ist Bestandteil unseres übergeordneten Schulkonzeptes.

Wir sehen es als eine wichtige Aufgabe, unsere Schülerinnen und Schüler für die Nöte der Menschen in den sogenannten Entwicklungsländern zu sensibilisieren: Unser Wirtschaften hier schafft in anderen Teilen der Welt große Not.

Wir möchten Wege aufzeigen, aktiv etwas gegen Armut und Unterdrückung zu tun. Der Erwerb fair gehandelter Waren ist eine Möglichkeit dazu. Darüber hinaus soll das Thema auch im Unterricht verschiedener Jahrgangsstufen aufgegriffen werden.

Die Betreuung und der Verkauf wird von einer Weltladen-AG übernommen, die sich aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 6-10 zusammensetzt, und die sie zu FachverkäuferInnen ausbildet.

Info

gepa_logo[1]Woher kommen die Produkte?

Unser Weltladen kauft die Produkte größtenteils bei der Gepa und El Puente ein.

Die Gepa steht seit fast 40 Jahren für einen sozialen und umweltverträglichen Handel. Heute ist die GEPA Europas größte Fair Handels-Organisation mit einem Jahresumsatz von 54 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2008/09 (GEPA – THE FAIR TRADE COMPANY). Die Partner der Gepa sind Produzentinnen und Produzenten in über 150 Genossenschaften und Vermarktungsorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Von ihnen bezieht die GEPA zu fairen Preisen und Konditionen Lebensmittel, Handwerk und Textilien. Die Produkte sind bundesweit in ca. 800 Weltläden und bei rund 6000 Aktionsgruppen aber auch in vielen Supermärkten, Bio- und Naturkostläden, Firmenkantinen und Bildungsstätten erhältlich.

Sämtliche Gewinne werden wieder im Fairen Handel angelegt!

EL PUENTE gehört ebenfalls zu den Pionieren der Fairhandelsbewegung. Bereits seit Anfang der 1970er Jahre setzen sie sich unter ähnlichen Kriterien für einen gerechten und partnerschaftlichen Welthandel.

Der Begriff „Fairer Handel“ ist heute ein häufig verwendetes Schlagwort. Doch was genau steckt hinter diesem Konzept?

Das internationale Fairhandels-Netzwerk FINE einigte sich 1999 auf folgende Definition:
„Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten und Arbeiter – insbesondere in den Ländern des Südens – leistet der Faire Handel einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung.
Fair-Handels-Organisationen engagieren sich (gemeinsam mit Verbrauchern) für die Unterstützung der Produzenten, die Bewusstseinsbildung sowie die Kampagnenarbeit zur Veränderung der Regeln und der Praxis des konventionellen Welthandels.

fairtradeWas ist fairer Handel?

Folglich bedeutet fairer Handel:

  • fairer Preis für Bauern, Erzeuger und Erntehelfer
  • langfristige Liefer- und Handelsbeziehungen
  • sicheres Einkommen auch bei schlechten Ernten und Naturkatastrophen
  • Anschluss an das Strom- und Verkehrsnetz
  • spezielle Schutz- und Fördermaßnahmen für Frauen
  • hohe Produktqualität für den Konsumenten
  • besseres und sichereres Leben für den Produzenten: z.B. können Kinder zur Schule gehen, Gesundheitsversorgung, sauberes Brunnenwasser